Kommunikation am Morgen: Hängt Höflichkeit mit dem Wetter zusammen?

Das Guten-Morgen-Experiment – ein Selbstversuch (3)

Nachbeben. Eine gute Woche nach meinem kleinen Versuch muss ich dann doch noch einen Nachtrag liefern. Denn die Woche, in der ich ohne „extrem-Grüßen“ Bus und Bahn gefahren bin, war entspannter als die Woche davor. Und: Ich habe den Eindruck, die Leute waren netter. Die Kommunikation war leichter. Das stützt einerseits meine Wetter-These. Mehr Wolken, aber trotzdem bessere Laune. Andererseits stützt es aber auch die Überlegungen zum Thema authentische Kommunikation. Oder aber es ist einfach nur meine veränderte Wahrnehmung. >>>mehr

So nicht: Verständlichkeit ist beim Texten fürs Web extrem wichtig.

Für mehr Verständlichkeit: Stoppt Nominalisierungen!!!

Was passiert da in unserer Welt? Da, wo alles einfacher, intuitiver, bedienungsfreundlicher werden soll, machen wir in punkto Sprache offensichtlich Rückschritte. In den letzten Wochen häufen sich in meinem Umfeld sprachliche „Unfälle“. Und ich frage mich langsam aber sicher: Wollt ihr nicht verstanden werden? >>>mehr

Kommunikation und Höflichkeit am Morgen? Manchmal hilft nur Kaffee.

Das Guten-Morgen-Experiment – ein Selbstversuch (2)

Ich weiß, ich weiß – ich bin ja noch die Ergebnisse und Erkenntnisse aus meinem kleinen Experiment schuldig. Die offensichtlichsten Gedanken vorweg: 1. Kommunikation ist ein schwieriges Geschäft, 2. mein ostwestfälischer Schatten ist größer als gedacht und lässt sich nicht immer gleich gut überspringen, 3. je wärmer es ist, umso grimmiger scheinen die Leute zu werden (dabei sagt man doch Sonne mache glücklich?!) und 4. der Zwang zum Gegengruß setzt die Menschen offenbar so sehr unter Druck, dass man manchmal besser ohne Konversation fährt. Und ja, es gab auch gute Momente. >>>mehr

Kommunikation und Höflichkeit am Morgen? Ein Experiment.

Das Guten-Morgen-Experiment – ein Selbstversuch (1)

Als gebürtige Bielefelderin werde ich regelmäßig mit ganz bestimmten Vorurteilen konfrontiert: „Ach so, aus Ostwestfalen… Naja, die sind eben so.“ Ja, wie sind wir Ostwestfalen denn so? Und wie kommt dieser bestätigende Ton in der Stimme zustande? Als hätte man endlich die Erklärung für mein außergewöhnliches Verhalten gefunden. Ja, es stimmt: hier in der Ecke ist man vielleicht wirklich zurückhaltender mit Herzlichkeit und vielen großen Worten als in südlicheren Gefilden. Kommunikation wird eben eher zu einem Zweck eingesetzt und nicht sinnlos verschleudert. Aber Vorurteil bleibt doch Vorurteil und somit werde ich in der kommenden Woche über meinen ostwestfälischen Schatten springen. >>>mehr

Bewegung und Aktivität halten gesund und lassen uns kreativer arbeiten

Kreativer arbeiten durch Spaziergänge

Gehen ist des Menschen beste Medizin.

sagte schon Hippokrates und der musste es ja wissen. Immerhin gilt er heute als der berühmteste Arzt der Antike. Bewegung hält nicht nur fit, sondern kann – regelmäßig angewendet – vor Krankheiten schützen und sogar bestehende Beschwerden lindern. Und nicht nur körperlich wirkt der Spaziergang: Auch für die „seelische“ Gesundheit ist er unverzichtbar. Tatsächlich wirkt diese „Medizin“ auf so vielfältige Art und Weise, dass wir alle mehr Zeit für diese wunderbare Beschäftigung einplanen sollten. Wobei – planen muss man da ja so gut wie gar nichts. Ein weiterer Vorteil. Und last, but not least: Spazierengehen macht kreativ! >>>mehr

Journalismus: Eine Auswahl der Stationen und Themen, die ich bearbeiten durfte

Journalismus – (m)eine Sucht

Vor Oktober 2008 kannte ich mein Campusradio Hertz 87.9 nur, weil dieser Radiosender bei Freunden immer in der Küche lief. Und über drei Ecken kannte ich einen ehemaligen Chefredakteur. Ich hatte Geschichten gehört, dieser Sender mache süchtig. Und er hindere die aktiven Redakteure am Studieren, denn man stecke freiwillig sehr viel Zeit in diese Arbeit. Zeit, die dann beim Studieren fehlte. Viele der aktiven Radiomacher verbrächten 40 oder mehr Stunden mit der journalistischen Arbeit bzw. mit anderen Dingen, die mit dem Sender zu tun haben. All diese Geschichten sind wahr. Zumindest für mich. Eine ganze Weile lang. >>>mehr

koschinski - kommunikation.medien.redaktion. ist endlich online!

Online online online!

Es ist Dienstag, ich habe heute Morgen ca. drei Kaffee gehabt und ich hatte einen kleinen kreativen Schub. Da dachte ich mir: Ein guter Tag, um die Seite endlich an den Start zu bringen!

Nachdem dieser Schritt nun getan ist, werden hier nach und nach Informationen rund um meine Themen bereitgestellt. Seit einiger Zeit sammle ich Informationen, schreibe hier etwas, recherchiere dort, notiere da… Das Ganze ergibt jetzt die Basis für meine Arbeit. Je nachdem, was mich gerade interessiert, worüber ich gestolpert bin oder was gerade aktuell ansteht: in diesem Blog gibt´s regelmäßig Tipps und Infos rund um koschinski – kommunikation.medien.redaktion – selbstverständlich auch mit Nützlichem und Praktischem für alle, die gern mehr über meine Arbeitsbereiche erfahren wollen.

Probleme beim Feedback: Beim Workshop wollen alle ihre Feedback-Fertigkeiten trainieren.

Workshop Feedback & Aircheck

Eigentlich ein Heimspiel: Nach längerer Pause hatte Hertz 87.9, das Campusradio für Bielefeld, mich darum gebeten einen Workshop zu konzipieren und durchzuführen. Man wolle an der Feedback-Kultur im Sender arbeiten, „zu lang und zu unspezifisch“ sei es dort und „zu nett“. Meine aktive Zeit in der Redaktion ist zwar schon etwas her, aber natürlich hatte ich eine ziemlich genaue Vorstellung davon, welche Probleme da ungefähr auf den Tisch kommen würden. Toll einerseits – eine Stimme, eine Erfahrung mehr – schwierig andererseits, denn meine eigenen Erfahrungen waren für den Erfolg dieses Workshops natürlich vollkommen irrelevant. Ein Spagat über mehrere Rollen. Mit einem tollen Ergebnis! >>>mehr

Wahrnehmung: Wenn wir Dinge sehr gut können, beurteilen wir sie anders

Wie Wissen unsere Wahrnehmung verschiebt

Da habe ich letztens nach längerer Zeit mal wieder in einem Café gesessen und weil kein Tisch frei war, hatte ich einen Platz an der Bar. Nach einer kleinen Weile war ich mir nicht mehr sicher, was ich bestellen soll. Die Kaffeemaschine sah zwar gut aus, die Putzlappen daneben eher nicht. Und dann schweifte der Blick – ohne dass ich es wollte – weiter umher: die Zapfanlage klebte trotz der recht frühen Tageszeit, die Cocktailbar hatte ein Fruchtfliegen-Problem und die Kellnerin war langsam und unaufmerksam. Und dann machte der Barkeeper auch noch keine gute Figur beim Zapfen. Über 10 Jahre Gastronomie und Catering haben mich verdorben. Ich kann nicht mehr unbefangen in eine Bar oder ein Café gehen… >>>mehr

Die richtige Leseransprache finden: Welche Anredeform ist wann angemessen?

Eine Frage des Stils? Du vs. Sie

Ach, wie schön wäre es doch, wenn wir wie im Englischen nur eine Anredeform kennen würden – das würde nicht nur vielen Nicht-Muttersprachlern unsere schöne deutsche Sprache erleichtern, sondern möglicherweise auch uns selbst. Oder? Was bringen die konventionellen Regeln? Und wie werden sie eigentlich angewendet? In welchen Kontexten? Wann muss ich Siezen, wann darf ich Duzen und wer bestimmt eigentlich, wann man vom „Sie“ zum „Du“ übergeht? >>>mehr

Blaukraut bleibt Blaukraut... Zungenbrecher trainieren deine Aussprache.

Sprechen üben mit Zungenbrechern

„Blaukraut bleibt Blaukraut und Brautkleid bleibt Brautkleid.“ Na wenn´s denn mal so wäre… Zungenbrecher können eine ganz schöne Herausforderung sein, insbesondere wenn man sie schneller und schneller spricht. Erfahre, was sie können und warum man sich häufiger mit diesen kleinen Sprachspielen beschäftigen sollte! >>>mehr

Ein Stimmtraining kann beanspruchten Lehrerstimmen helfen.

Stimmtraining: Sind Lehrer-Stimmen besonders gefährdet?

Überbeanspruchung kann die Stimme lahmlegen. Das ist bekannt und trotzdem werden viele Menschen, die in Berufen mit hohem Sprechanteil arbeiten, nicht vor dieser Gefahr gewarnt – geschweige denn speziell geschult. Schade, denn durch eine gezielte Förderung könnten vielleicht einige schmerzhafte Erkrankungen vermieden werden. >>>mehr