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Grenzenlose Gedanken, Blogparade Grenzen

Grenzenlose Gedanken, Grenzenlose Worte

Natürlich. Ich wieder. Da stolpere ich über einen Aufruf zur Blogparade, bin im Grunde sogar noch am Entstehungsprozess beteiligt. Und ich denke mir: Dazu muss ich auch was schreiben! Und ich weiß nicht, ob es an meinem eigenen, drängenden Wording liegt oder an der wuseligen und herausfordernden Zeit: Ich schreibe diesen Artikel wie so oft auf den letzten Drücker. Denn wenn ich noch teilnehmen möchte, muss ich im vorgegebenen Rahmen bleiben, die Initiatorin Inge Schumacher hat mir diese Grenze gesetzt.

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Perfektionismus beim Schreiben kann das Bloggen beeinträchtigen.

Warum dich Perfektionismus beim Schreiben nicht weiterbringt

„Du Anna, ich habe im dritten Absatz deines neuen Artikels einen Fehler entdeckt. Da steht zweimal man hintereinander. Sonst finde ich ihn ganz gut.“ Das war eines meiner ersten Feedbacks auf einen Blogartikel und seitdem hat sich das Feedback auch nicht großartig verändert. Die einen sind mäkelig mit Tippfehlern, den anderen passt meine sehr mündliche, manchmal etwas flapsige Sprache nicht. Aber das meiste, eigentlich fast das gesamte Feedback auf meine Artikel bezieht sich auf die Inhalte. Und in diesem Rahmen höre ich oft, dass mein Blog hilfreich ist, dass er Tipps bietet und dass er Schreibanfänger und -interessierte weiterbringt. Dafür schreibe ich meinen Blog. Nicht für die, die nach Tippfehlern suchen. >>>mehr

Du oder Sie - wie du die richtige Anredeform findest

Du oder Sie – Die richtige Anredeform für deinen Blog

Soll ich meine Kunden duzen oder siezen? Muss ich Kunden auf Facebook anders ansprechen als auf der Website? Und brauche ich im Blog noch eine andere Anredeform? Eine der häufigsten Diskussionen in Business- oder Marketing-Gruppen ist die Frage nach der passenden Kundenansprache. Und wenn man die Diskussionen ein bisschen verfolgt, dann lassen sich schnell zwei Lager identifizieren: Die einen halten das respektvolle „Du“ für die bessere Anredeform, die anderen wollen lieber gesiezt werden. Die Gründe dafür sind sehr verschieden und mitunter wird hoch emotional diskutiert. Das liegt daran, dass wir der Sprache viele Eigenschaften zuschreiben. Wir verbinden bestimmte Ausdrucksformen mit Höflichkeit, Respekt, Nähe, Vertrauen und so weiter. In diesem Artikel will ich versuchen, die Argumente der Gegner auseinander zu dröseln und dir einen Grundstock an Argumenten zu liefern, um die für dich passende Entscheidung zu treffen: Du oder Sie. >>>mehr

Mit der richtigen Recherche kannst du über jedes Thema schreiben.

Die Macht der Recherche: Was Mode und Stahlbau gemeinsam haben

Vor Kurzem fragte mich eine Interessentin, ob ich mir vorstellen könnte, regelmäßig Artikel für ihren Blog zu schreiben. „Klar, ich habe mich schon auf der Seite umgesehen. Halte ich für eine spannende neue Herausforderung“, meinte ich. Sie fragte mich, ob ich mich denn mit den angebotenen Artikeln identifizieren könne. Ich überlegte kurz, was ich am besten sagen sollte. Aber weil ich der festen Überzeugung bin, dass es keinen Sinn macht, Kunden oder potenzielle Kunden anzulügen, sagte ich ihr, dass ich die Produkte sehr schön fände, sie aber nicht kaufen würde. Ich gehöre nicht zur Zielgruppe. Ich habe solche Fragen schon häufiger gehört. Die Sorge, man könne etwas nicht beschreiben, wenn man es nicht „toll“ oder „super“ findet. Dabei hat es manchmal sogar Vorteile, wenn man etwas mit neutralen Augen sieht und beschreibt. Und im Grunde ist es ganz egal, ob man über Film, Mode, Finanzberatung oder Stahlbau schreibt. >>>mehr

Oft unreflektiert verwendet: Der Begriff Populismus

Populismus: Wie reißerisch müssen wir schreiben?

In Utah werden Erschießungen wieder eingeführt, in Ohio 13 Polizisten freigesprochen, die mit 137 Schüssen zwei Unbewaffnete zersiebt hatten. Zeitgleich verpixelt der Sender Fox die Brüste auf Picassos 180 Millionen Dollar schweren Frauen von Algier, der Sittlichkeit wegen.

Ein Post vom ZEITmagazin auf Facebook, ein Zitat des fantastischen Roger Willemsen aus seiner Kolumne „Willemsens Jahreszeiten„, Mitte Juni 2015. Aus dem Zusammenhang gerissen, natürlich. Wie das halt so ist. Unter dem Post, einer der ersten Kommentare: „Wie populistisch“. Mehr nicht. >>>mehr

Texten für Imagefilme: Ganz anders als Bloggen.

Wie ich beim Film noch einmal neu schreiben lernte

„Anna, du machst doch Text und redaktionelle Arbeiten? Recherche und Interviews und so?“ – „Ja klar, was soll ich denn schreiben?“ Es ging gar nicht so sehr um das Schreiben. Zumindest nicht nur. Und schon gar nicht um das Schreiben, wie ich es kannte. Gemacht habe ich es trotzdem. Und musste bewährte Arbeitsweisen radikal umstellen. >>>mehr

So nicht: Verständlichkeit ist beim Texten fürs Web extrem wichtig.

Für mehr Verständlichkeit: Stoppt Nominalisierungen!!!

Was passiert da in unserer Welt? Da, wo alles einfacher, intuitiver, bedienungsfreundlicher werden soll, machen wir in punkto Sprache offensichtlich Rückschritte. In den letzten Wochen häufen sich in meinem Umfeld sprachliche „Unfälle“. Und ich frage mich langsam aber sicher: Wollt ihr nicht verstanden werden? >>>mehr