Anna Koschinski, Blogs sind nicht tot, Diskussionskultur auf Blogs, besser bloggen

Diskussionskultur auf Blogs: Nicht meckern, sondern besser werden!

„Blogs sind tot!“ Ich bin es echt leid. Alle paar Monate mal stoße ich irgendwo auf eine Diskussion, bei der es darum geht, dass Blogs nicht (mehr) relevant wären. Es folgt: Ein Aufschrei der früher-war-alles-besser-Fraktion, die sich darüber mokiert, dass die Diskussionskultur aussterbe und es „keinen Respekt“ mehr vor dem Content gebe. Dass es dafür aber eine „kostenlos-Kultur“ gebe, die Content nicht (mehr) wertschätze. Ich sage: Alles Blödsinn. Wer an etwas festhält, was früher einmal war, der wird halt abgehängt. Es gibt gute Gründe, warum Nutzer mit dem Content interagieren – und warum sie es nicht tun. Und anstatt darüber zu jammern, sollten wir uns fragen: Wie muss denn Content sein, damit Nutzer sich so sehr angesprochen fühlen, dass sie kommentieren und drüber reden wollen? Hier sind meine Gedanken dazu.

Neulich auf Twitter…

Anlass meines Texts ist eine Diskussion auf Twitter Anfang Januar. Da fragte Gabriel Rath (@gabrealness), ob denn überhaupt noch jemand blogge und ob nicht „alle nur noch posten“ würden.

 

https://twitter.com/bloggerabc/status/1345655605575495683

 

Weil ich von Daniela (@bloggerabc) in die Unterhaltung eingeladen werde, sage ich natürlich auch meine Meinung. Daraus entwickelt sich dann eine Diskussion mit Bernhard Schloß (@schlossblog), unter anderem darüber, ob nun die „zurückgehende Diskussionskultur“ daran Schuld sei, dass „definitiv weniger gebloggt“ werde.

 

 

Und Bernhard empfindet meine Meinung als „grenzwertig“, wie er im Anschluss in einem Artikel über Diskussionskultur auf seinem Blog schreibt.

„Annas Antwort finde ich grenzwertig: „…für Anleitungen applaudieren viele nicht mehr…“. Es geht nicht um Bauchpinseln, sondern um Respekt. Und da zeigt sich die kostenlos-Kultur von ihrer schlechtesten Seite. Die Inhalte, der Content wird meist nur mehr konsumiert, weder reflektiert (zumindest nicht öffentlich), noch wertgeschätzt. Das ist zwar legitim, aber da ist auch ein Stück weit etwas verloren gegangen.“ (Bernhard Schloß auf seinem Blog bernhardschloss.de)

Ich möchte darauf gern antworten. Hier sind meine Gründe, warum wir keinerlei Erwartungen an unsere Leser haben sollten und warum „früher war alles besser“ in meinen Augen keine gute Basis für eine Debatte ist.

Austausch über Anleitungen?

Meine Aussage, dass niemand mehr für Anleitungen applaudiert, habe ich schon an anderer Stelle angebracht und ich unterstreiche das auch gern hier noch mal. Wir sind umgeben von Content. Überall, an jeder Ecke ist wertvoller (und auch mal nicht so wertvoller) Content. Texte, Videos, Audios. Wir geben unser Problem in die Suchmaschine ein und klicken uns durch, bis wir die Antwort haben.

Wenn ich nun wissen will, wie ich den Behälter von meinem Staubsauger abbekomme oder wie ich das Nummernschild von Mamas Auto wechsle, schaue ich ein Video. Das hat jemand gemacht, hat also Mühe und Zeit investiert. Will ich wissen, wie Content Marketing funktioniert oder das politische System der USA, dann brauche ich vielleicht länger.

Soll ich jetzt wirklich unter jedem Text, den ich lese, unter jedem Podcast, den ich höre, unter jedem Video, das ich schaue, kommentieren? Und: Was soll ich schreiben? „Danke“? Denn Anleitungen sind entweder gut, dann führen sie uns zur Lösung. Oder aber sie sind es nicht, dann klicken wir weg und suchen eine andere.

Aber da gibt es nichts zu diskutieren. Die Anleitungen, die auf meinem Blog sind, sind die Artikel mit den wenigsten Kommentaren. Denn: Mehr als „Cool, danke“ gibt es dazu nicht zu sagen. Das bedeutet aber nicht, dass ich den Text nicht wertschätze.

Wir sind umgeben von Wissen. Von Information. Dafür applaudiert keiner mehr. Wofür applaudieren wir stattdessen? Für gut präsentiertes Wissen. Für starke Meinungen. Für Emotion. Für Haltung hinter dem Text. Denn nur, wenn wir wirklich angesprochen werden, wollen wir in den Austausch, also mehr als Konsum.

Die sterbende Diskussionskultur und der Respekt vor Content

Bernhard meint, es ginge beim Kommentieren nicht um Bauchpinseln, sondern um Respekt. Ja wirklich? Ich möchte hier einmal kurz auf den Zweck von Blogs eingehen. Blogartikel – so sie denn gut gemacht sind – sind ein Angebot zur Kommunikation. Die Nutzer können kommentieren, müssen es aber nicht.

Als Anbieter von Blogs sind wir Dienstleister. Und als solche haben wir eine Aufgabe. Wenn wir wollen, dass unsere Nutzer mit uns interagieren, dann müssen wir unseren Content dementsprechend aufbereiten.

Das ist wie im Radio. Will ich die Aufmerksamkeit meiner Hörer, dann muss ich eben meine Inhalte so gut präsentieren, dass sie nicht weghören können. Ich muss neue Information bringen, unerwartete Formate, aufregende Geschichten und spannende Diskussionen. Nicht aber bloße Information.

Es geht um Haltung hinter der Information. Wenn die erkennbar ist, dann merkt das auch der Leser. Und kommentiert. Texte und Worte sind dann wie Magie.

Muss ich also Respekt haben vor jedem Stück Content im Web? Vielleicht. Aber drückt sich das dadurch aus, dass ich jedes Stück Content kommentiere, diskutiere (und damit „wertschätze“)? Nein.

Leser entscheiden darüber, welche Inhalte sie nur konsumieren und mit welchen sie vertiefend interagieren wollen. Und das ist gut so. Denn wir können nicht jedes Stück Content kommentieren (und wollen es auch nicht, oder?).

Die Zielgruppe abholen: Bloggen ist kein Selbstzweck

Wenn wir den Dienstleiter-Gedanken im Hinterkopf behalten, dann wird klar: Wer bloggt, schreibt für seine Leser, nicht für sich selbst. Es sei denn, er oder sie will gar nicht in den Austausch. Auch solche Blogger gibt es – auch in der Diskussion unter dem Tweet von Gabriel Rath:

 

https://twitter.com/Summsi2/status/1345656409837473795

 

Dieses Bloggen ist nicht besser oder schlechter, aber es ist beispielhaft für die Diskussion. Denn viele Blogger bloggen komplett an ihrer Zielgruppe vorbei. Da ist kein Mehrwert in den Texten, die Themen sind nicht auf die Leser abgestimmt. Texte sind Selbstdarstellung ohne Sinn und Verstand. Und sie enthalten auch keine Aufforderung zur Interaktion. Wenn diese Blogs dann keiner kommentiert, ist es doch kein Wunder.

Wir sind Dienstleister. Und wenn wir wirklich Interaktion wollen, wenn wir wollen, dass kommentiert, gelikt und geteilt wird, dann müssen wir unsere Texte für den Leser schreiben. Nicht für uns selbst. Und eben wirklich zur Diskussion anregen:

  • Mit einem überraschenden und klaren Call-to-action,
  • mit spannenden vertiefenden Fragen
  • und mit guten Anregungen für eine Diskussion.

Nur so werden Leser auch aktiv. Warum soll ich kommentieren, wenn es nichts zu diskutieren gibt?

Die verlorene Feedback-Kultur?

Ja, es wird mehr auf Social Media kommentiert als auf den Blogs direkt. Aber wenn wir das ändern wollen, dann müssen wir die Bedingungen ändern. (Lies auch den Artikel darüber, wie du mehr Kommentare auf dem Blog bekommst)

Warum kommentieren die Leute lieber auf Social Media? Weil es einfacher ist und weil man hier nahezu in Echtzeit diskutieren kann. Auf den meisten Blogs: Man muss da Daten eingeben, man muss ein Captcha ausfüllen und dann… Muss man warten, bis der Kommentar irgendwann mal freigeschaltet wird und vielleicht auch beantwortet. Und dann kriegt man es vielleicht nicht mal mit. Da ist doch ein Kommentar auf FB oder Twitter attraktiver, oder?

Und – wie ich ja oben schon betont habe – wir müssen es unseren Lesern sagen, wenn wir mit ihnen diskutieren wollen. Wo ist denn die Aufforderung, wo der klare Call-to-Action? Im Social-Media-Post, weil man sich da super viel Mühe mit dem Teaser gemacht hat? Prüf das doch mal für dich, denn ich sehe das immer wieder.

Und bloß weil das früher anders war, als man sich in der WordPress-Community noch gegenseitig folgte und im eigenen Reader eine Benachrichtigung bekam, wenn es einen neuen Post gab: Das jetzt ist doch nicht schlechter! Wir müssen uns nur daran anpassen, anstatt den guten alten Zeiten hinterherzutrauern. Wir müssen mehr auffallen: Mit relevantem, interessantem, berührendem Content, der gut präsentiert ist.

Nicht kommentieren ist das Ergebnis von Nicht-Beachtung

Dazu kommt noch: Nicht kommentieren ist gelerntes Verhalten. Wie oft hast du schon einen Kommentar geschrieben, ein Feedback, eine Rückfrage oder sogar eine Empfehlung und nichts kam zurück?

Ich habe das schon sehr, sehr oft erlebt. Nicht nur auf Blogs, sondern gerade auch auf Social Media. Ich bin begeistert von etwas, dankbar, berührt, will unbedingt etwas zurückgeben, schreibe einen langen Kommentar… Und es kommt nichts zurück. Gar nichts. Kein Herz, kein Daumen, kein Lächeln. Keine Reaktion.

Gerade „größere“ Accounts und Blogs haben gefühlt kein Interesse am Austausch. Der Funnel funktioniert auch ohne Rückmeldungen (vielleicht von schicken Testimonials abgesehen). Daher lassen sie Kommentare ins Leere laufen. Und ja, wenn ich mehrfach auf meine Kommentare keine Reaktion bekomme, dann überlege ich es mir beim nächsten Mal zweimal. Und im schlimmsten Fall übertrage ich die schlechte Erfahrung auch auf andere Blogs und Dienste.

Daher…

Packen wir uns doch alle mal an die eigene Nase!

Wann hast du das letzte Mal kommentiert? Auf einem Blog, auf Social Media, in einem Forum?

Da wird geschimpft, „man scheue Diskussionen“ (wer ist eigentlich dieser „man“?), aber wie oft nehmen wir selbst die Energie in die Hand und stürzen uns wirklich tief hinein in eine Diskussion? Stoßen sie an, stellen Rückfragen, bleiben dran?

So wie jetzt hier in dieser Diskussion vielleicht. Denn klar, ich hätte gern eine Antwort von Bernhard. Und ich hätte gern aussagekräftigeres Feedback als „grenzwertig“. Nicht nur als Linguistin, vor allem als Bloggerin.

Wenn wir Austausch mit der Community wollen, dann müssen wir ebenso aktiv werden. Wir müssen kommentieren, müssen anderen zeigen, dass wir da sind. Nur so machen wir auf uns aufmerksam. Aber erwarten sollten wir nichts. Nur ab und zu nach Feedback fragen, damit wir dem näher kommen, was unsere Zielgruppe wirklich braucht. Denn wenn wir ihr das geben, klappt es auch mit der Diskussion und dem Austausch.

Und jetzt du!

„In einer interessierten Community gibt es auch Austausch!“ – Das empfinde ich so und erlebe es auch. Hier auf dem Blog, aber auch auf Social Media. In meiner Schreibgruppe, auf FB, auf Twitter, auf anderen Plattformen.

Lasst uns doch den Blog-Ungläubigen beweisen, dass Blogs nicht tot sind und dass wir die Regeln von bloggen verstanden haben. Austausch geht nur über Haltung und echtes Interesse. Erinnerst du dich, als ich mal über Haltung und Werte gebloggt habe? Genau das ist der Punkt.

Daher lass mir bitte einen Kommentar hier, was du von meinem Text, meinem Blog oder dem Thema Bloggen generell hältst. Je ausführlicher du kommentierst, umso ausführlicher antworte ich dir auch! 🙂

 

Dieser Text passt ganz wunderbar zur Blogparade von Meike Leopold. Sie fragt nach der Relevanz von Blogs und ob Blogs ein Medium von gestern seien. Ich denke, meine Meinung ist klar geworden. Bei Meikes Blogparade kannst du noch bis zum 15.02.2021 teilnehmen.

 

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