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So findest du ganz einfach passende Themen für den Blog

„Worüber soll ich nur bloggen?!“ Da war sie wieder, meine Lieblingsfrage. Denn so viele Blogger fragen sich, woher sie denn nur passende Themen für den Blog bekommen sollen. Dabei ist diese Frage ziemlich einfach zu beantworten. Wenn… ja, wenn man als Blogger in der Lage ist, die Perspektive zu wechseln und sich wirklich in die (erwartete) Leserschaft hineinzuversetzen.

Denn alles, was du dich als Blogger fragen musst, ist: Was will mein Leser oder meine Leserin wissen? Welche Fragen haben meine Follower? Welche Themen beschäftigen sie? Oder auch: Was brauchen sie von mir?

 

Der Ausgangspunkt: Was braucht deine Zielgruppe?

Wenn du über ein Thema bloggst, mit dem du deinen Wunschkundinnen und Wunschlesern helfen willst, dann mach einmal mindestens zehn Schritte zurück. Denn du bist ihnen an Wissen und Erfahrung etwa drei bis fünf Jahre voraus.

Was hast du in dieser Zeit gebraucht? Welche Artikel hast du gelesen? Welche Fragen hattest du? Und was hättest du dir gewünscht? Waren das Mutmach-Geschichten oder Gedanken zum passenden Mindset? Waren das simple Anleitungen? Oder vielleicht vertiefende Artikel, die dich ins Denken und Reflektieren gebracht haben?

Wolltest du eine starke Meinung hören, um dich selbst im Thema zu verorten? Oder wolltest du lachen, gut unterhalten werden? Wolltest du Insider-Tipps? Oder gut kuratierte Themen, damit du dir nicht alles selbst zusammensuchen musst?

Denk mal genau nach und versuch dich in die Zielgruppe hineinzuversetzen. Denn du kannst so viele Leute fragen wie du willst – letztlich können dir nur deine Leser selbst sagen, was sie gerade brauchen und warum sie dir weiter folgen sollen. Passende Themen für den Blog sind eben genau die Antworten auf ihre brennendsten Fragen.

 

Was läuft gut? Mach mehr davon!

Auf welche Themen hast du bis jetzt das beste Feedback bekommen? Wann haben dir die Leser zurückgemeldet, dass dein Text ihnen besonders gut geholfen hat? Wenn du das weißt, dann kannst du nach ähnlichen Themen suchen. Verwandte Themen, ähnliche Herangehensweisen, Vertiefungen von einzelnen Aspekten, Fragen, die auf diese Themen aufbauen.

Denn es ist wie mit Produkten auch: Deine Follower beschäftigen sich mit deinem Thema, wollen einsteigen. Sie versuchen herauszufinden, welche Artikel und Angebote die richtigen für sie sind. Wenn sie einmal angefangen haben, sind sie keine blutigen Anfänger mehr, sondern wollen Stück für Stück mehr wissen, wollen weiterlesen, weiterlernen. Und genau das können sie, wenn du ihnen die passenden Themen lieferst – und dafür sorgst, dass sie sie auch finden.

 

Schau, was andere in deiner Branche machen…

… und entscheide dann zwei Dinge:

  1. Was willst du auch machen, weil es einfach gut funktioniert und
  2. was willst du ganz anders machen als sie?

Wenn du dir Themen abschaust, die bei anderen gut laufen, dann ist das kein Kopieren. Du schreibst ja nicht das, was sie schreiben, sondern du schreibst, wie du auf dieses Thema schaust. Wie dein ganz persönlicher Zugang zu dem jeweiligen Thema ist, wie du damit umgehst, wie deine Lösung ist.

Und wenn du einen Aspekt findest, den du anders machst als alle anderen, dann ist das super für deinen Positionierung und außerdem kannst du starke Texte schreiben, die polarisieren und allein dadurch schon Reichweite generieren. Passende Themen für den Blog sind die, die deine Arbeitsweise deutlich machen und deine Expertise stärken.

Das Wichtigste zum Schluss: Du bist nicht deine Zielgruppe!

Du schreibst nicht für dich, sondern für deine Follower, deine Leserschaft. Daher musst du auch diesen einen Denkschritt machen und dich fragen, was andere an deinem Thema fasziniert, was anderen hilft, wo die großen Fragen und Antworten stecken. Denn wenn du immer nur darauf schaust, dass dein Text DIR SELBST gefällt, dann mach einen privaten Blog oder erwarte nicht, dass andere ihn gut finden.

Du schreibst für eine Zielgruppe und bei der müssen deine Artikel eine Wirkung erzielen. Denn gute Texte

  • werden (schnell) verstanden,
  • sie werden gern gelesen und
  • sie bewirken etwas bei den Lesern.

Was genau sie an Mehrwert mitnehmen, kannst du nicht bestimmen. Aber indem du dir wirklich Gedanken über deine Leser machst, kommst du ihren Wünschen und Fragen schon sehr nahe.

Du brauchst Unterstützung dabei, den Wünschen und Erwartungen deiner Zielgruppe auf die Spur zu kommen? Dann ist vielleicht ein Blog-Strategie-Gespräch genau das Richtige für dich!

 

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4 Kommentare
  1. Daniela sagte:

    Danke für diesen Artikel. Besonders der Satz, dass wir unserer Zielgruppe Jahre voraus sind, war (mal wieder) wichtig für mich. Manchmal frage ich mich nämlich, ob meine Inhalte meine Zielgruppe wirklich weiter bringen oder nicht „zu trivial“ sind. Da hilft manchmal so ein Satz 🙂

    Antworten
    • Anna Koschinski sagte:

      Ja, das musst du dir wirklich immer wieder klar machen. Die sind an nem ganz anderen Punkt als du und brauchen nicht das Wissen, das du dir jetzt gerade erst erarbeitet hast, sondern die Basics 😉

  2. Maria sagte:

    Wieder einmal ein Artikel mit absolutem Mehrwert- so wie jeder deiner Artikel.

    Mittlerweile habe ich eine Liste mit Themen, die ich bearbeite plus zusätzliche Artikel in ansprechenden Blogparaden

    Antworten
    • Anna Koschinski sagte:

      Danke für deine Rückmeldung, das ist so wertvoll für mich. Und dass du hier kommentierst, ist für mich ein Zeichen absoluter Wertschätzung – eben nicht nur mal eben ein Daumen auf FB.

      Und ja, ich nehme dich sehr aktiv wahr in der letzten Zeit und freue mich über die tollen Artikel, die aus meinen Impulsen entstehen 🙂

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