schreiben lernen, achtsam bloggen, stolz veröffentlichen

Schreiben lernen und Mut machen: Wie mein Thema zu mir kam

Ich war das, was man ein „sprachbegabtes Kind“ nennt. Konnte sprechen, bevor ich laufen lernte, konnte lesen, bevor ich in die Schule kam. Hatte in Deutsch immer mindestens ein „gut“ auf dem Zeugnis (bis auf das Jahr 2000, in Klasse 8, als ich beschlossen hatte, dass ich Schule unsinnig finde – da war es nur ein „befriedigend“). Lesen und Schreiben waren immer Dinge, die ich gern gemacht hab – und auch immer noch mache. Dass ich mal mit Schreiben mein Geld verdienen wollte, wusste ich schon sehr früh in meinem Leben. Aber dass ich dafür noch einmal neu schreiben lernen musste, ahnte ich nicht.

Schreiben lernen: Sprache als Werkzeug in den verschiedensten Kontexten

Nach dem Abitur wollte ich Germanistik und Journalistik studieren, aber mein Abitur war zu schlecht dafür. Also bin ich hier in #Liebefeld geblieben, was nicht die schlechteste Entscheidung war.

Ich studierte Linguistik statt Germanistik und lernte den Journalismus dann praktisch beim Radio. Dort lernte ich Schreiben fürs Hören – ganz anderes Schreiben als in der Schule! Damals hatte ich das zwar noch nicht entdeckt, aber es gibt große Ähnlichkeiten zwischen der Sprache beim Radio und der Sprache im Web – vielleicht war es ja doch Bestimmung 😉

Mut machen: Angst vor dem Schreiben bekämpfen

Als ich mich 2014 selbstständig gemacht habe, war mir mehr oder weniger egal, was ich tue – es ging darum, meine Miete zahlen zu können. Aber als ich dann an der Uni mit dem Thema Schreibdidaktik bei Christiane Henkel in Berührung kam, wusste ich: Das muss in die Welt!

Denn als ich anfing, über meine eigene Schreib-Biografie und meine Blockaden zu schreiben, da merkte ich, wie wenig bloggen mit Rechtschreibung zu hat. Es geht um Ängste, um negative Glaubenssätze, um innere Blockaden.

Menschen, mit denen ich arbeite, erkennen, dass sie nicht schreiben lernen müssen. Sie lernen, wie sie neue Zugänge zu sich selbst, zu ihrem Thema und zum Schreiben selbst finden. Und das macht sie zu mutigen und stolzen Bloggern.

Entwickle dein Blogger-Mindset

Schreiben lernen hat viel mehr mit dem richtigen Mindset zu tun, als du glaubst. Die meisten meiner Mentees können schreiben. Manche haben kleinere Probleme mit Ausdruck oder aber sie sind unsicher, wo genau die Kommata im Satz hingehören.

Aber das sind Kleinigkeiten, denn darum geht es gar nicht. Es geht darum, seine Gedanken und seine Botschaft so zu formulieren, dass die richtigen Menschen sie lesen. Und das kann man lernen. Mit jedem einzelnen Artikel, mit jedem Textabschnitt. 

Besser schreiben, zielgerichtet bloggen, stolz veröffentlichen. Willst du auch? Dann lass uns reden! Vielleicht ist genau jetzt der richtige Punkt, um zu starten.

 

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Unsicherheit beim Bloggen, Schreiben lernen, Bloggen lernen, Schreibdidaktik

 

8 Kommentare
  1. Vera sagte:

    Liebe Anna
    Welch wunderbare Aussicht!
    Und ich kann bestätigen – das ist genau das, was du machst: Sie lernen, wie sie neue Zugänge zu sich selbst, zu ihrem Thema und zum Schreiben selbst finden. Und das macht sie zu mutigen und stolzen Bloggern.
    Danke!
    herzlich, Vera

    Antworten
    • Anna Koschinski sagte:

      Liebe Vera,

      ich danke dir sehr für deine Worte. Immer wenn Rückmeldungen dieser Art kommen, weiß ich, dass ich richtig bin und dass alles in Ordnung ist. Denn auch wenn so viele andere meinen Ansatz nicht verstehen – es kommt darauf an, die richtigen zu erreichen und zu halten. Ich bin froh, dass wir uns über 28TC begegnet sind. Danke!

      Herzlich
      Anna

  2. Margaretha sagte:

    Liebe Anna, für diesen Satz: „Seine Gedanken und seine Botschaft so zu formulieren, dass die richtigen Menschen sie lesen“, umarme ich Dich.
    Du ermutigst und forderst mich gleichzeitig. Vielen Dank dafür.
    Liebe Grüße
    Margaretha

    Antworten
    • Anna Koschinski sagte:

      Na, der hat es euch aber angetan – Rosa hat ihn hier auch schon zitiert 😉

      Ja, es geht um Verbindung. Und genau deswegen brauchen wir so viel Mut. Denn wenn es egal wäre und wir nur für Google schreiben würden, dann bräuchten wir uns keine Gedanken darum machen, wer uns liest… Aber ich bin mir ganz sicher, dass wir (und unsere Community) mit jedem Text immer besser werden und spüren, wie gut Verbindung uns tut – auch wenn es „nur“ online ist.

      Liebe Grüße
      Anna

  3. Rosa sagte:

    „Es geht darum, seine Gedanken und seine Botschaft so zu formulieren, dass die richtigen Menschen sie lesen.“ – mit einer solchen Herangehensweise ist das Thema Bloggen gleich ein viel entspannteres! Danke für Deine Einblicke und vor allem Deine Tipps, & Impulse
    Herzliche Grüße!

    Antworten
    • Anna Koschinski sagte:

      Genau so soll es sein, liebe Rosa. Und ich freu mich sehr, dass du bei meiner kleinen Produktivitäts-Challenge dabei bist. So erfahre ich noch mehr über dich und dein großartiges Thema.

      Auf ein entspanntes Bloggen
      Anna

  4. Maria sagte:

    Mit deiner Begleitung in der FB und deine Rückmeldungen als auch der Challenge begleitest du Menschen wie mich um meine Blockaden beim Schreiben zu lösen.
    Deine Impulse setzt du im richtigen Moment und deine Leidenschaft beim Bloggen spüre ich in jedem deiner Sätze.

    Lg Maria

    Antworten
    • Anna Koschinski sagte:

      Wow, ich danke dir sehr für deine Worte. Immer wenn ich so etwas lese, dann weiß ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Auch wenn der mal blockiert ist oder ich den Fokus verloren hab. Die Menschen bleiben und darauf bin ich stolz. Schön dass du da bist 🙂

      LG Anna

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