Eine Sanduhr ist zu 3/4 abgelaufen, Symbolbild, Blogartikel schreiben in 10 Minuten Titel

Blogartikel schreiben in 10 Minuten: Wie geht das? #10minBlog

Einen Blogartikel in nur 10 Minuten schreiben? Das finden viele Blogger eine unmögliche Idee. Denn viele sitzen eher mal 8 Stunden oder länger an ihrem Text. Die Idee hinter dem #10MinBlog ist aber nicht, einen 2000-Wörter-Artikel in 10 Minuten zu schreiben, sondern ein Thema so dicht und fokussiert zu behandeln, dass ein Mehrwert für die Leser:innen besteht.

Um nun diesen Mehrwert in den Artikel zu kriegen, rufen wir uns schnell noch mal die Kriterien für gute Texte ins Gedächtnis. Ein Guter Text

  • wird gelesen,
  • wird verstanden,
  • löst etwas beim Leser aus.

Ein guter #10minBlog braucht also:

  1. Einen Einstieg, der das Thema und die Relevanz des Themas deutlich macht.
  2. Einen Mittelteil, in dem die wichtigsten Fakten und Infos (oder Emotionen – je nach Ausrichtung und Thema) stecken.
  3. Und einen Schluss(-Satz), der aktiviert und zum Weiterdenken anregt. Fertig.

Wie geht das aber in 10 Minuten?

Die Idee hinter dem #10minBlog ist ja die, einen Text innerhalb von 10 Minuten zu produzieren. Wenn der Timer klingelt, schreibst du noch den letzten Satz zu Ende und veröffentlichst deinen Artikel. Die Idee habe ich zuerst bei Maren Martschenko gelesen und dann selbst angewandt.

Das Wichtigste sind in meinen Augen die Vorüberlegungen. Ich mache mir klar, dass ich nur 10 Minuten zur Verfügung habe. Dann weiß ich, dass ich mit dem wichtigsten Aspekt des Themas anfangen muss, damit der auf jeden Fall drin ist, wenn die Zeit um ist. Das ist ein Vorteil für mich, aber auch für die Leser:innen: Ich bekomme in sehr kurzer Zeit die wichtigste Message, den wichtigsten Tipp, den wertvollsten Gedanken präsentiert. Es ist wie ein Snack.

Danach kann ich entweder weitere Aspekte aufführen oder aber, wenn die Zeit nicht reicht, es einfach so stehen lassen. Dieser Teil ist eine schöne Übung für Blogger, die meinen, sie müssten immer alles sagen.

 

Bloggen bedeutet nicht „Ich zeige alles, was ich kann“, sondern „Ich schreibe fokussiert und mit Mehrwert über mein Thema.“

Anna Koschinski | Entspannt & zielgerichtet bloggen


Wenn wir diese Überlegungen anstellen, sind wir auch näher an unserer Zielgruppe dran. Denn wenn dir bewusst ist, dass du nur 10 Minuten Zeit hast, um die Frage zu beantworten oder den Knoten im Kopf zu entwirren, dann musst du dich in dein Gegenüber hineinversetzen und dich fragen: Was braucht mein Leser wirklich? Und was ist überflüssig? In einem Gespräch auf einem Barcamp hättest du auch nicht viel mehr Zeit, um zwischen zwei Sessions dein Thema abzuschließen, oder? Eine gute Übung für deine zielgerichtete Kommunikation!

Perfektionismus hat keine Chance

Ein weiterer Vorteil des #10minBlog: Wir müssen uns selbst begrenzen, unser Thema sehr verdichtet beschreiben. Da haben wir keine Zeit, darüber nachzudenken, ob wir noch drei weitere Teilaspekte, Fallbeispiele oder ne kleine Geschichte hinzufügen. Dafür ist nämlich einfach mal keine Zeit. Hier ist kein Platz für Perfektionismus. Es geht nur darum, den wichtigen Impuls zu präsentieren. In meinem Fall: Der 10-Minuten-Blog funktioniert. Probier es aus.

Es gibt sogar noch einen weiteren, eher langfristigen Vorteil dieses Formats: Dadurch, dass du sehr schnell veröffentlichst, hast du auch schnell Erfolgserlebnisse. Bekommst du nun positives Feedback auf deinen Artikel, wird dich das in deinem Schreiben und auch in der Wahl des Formats bestätigen.

Einen kurzen Artikel zu schreiben bedeutet nicht, dass du minderwertige Arbeit leistest oder dir keine Mühe gibst. Es bedeutet, dass du das richtige Format für eine kurze, verdichtete Botschaft gewählt hast. Schnell produzierbar, schnell konsumierbar. Das hat durchaus Mehrwert, oder?

Hier findest du meine #10minBlogs – tauch gern ein und konsumiere schnell und unkompliziert meine Botschaften.

   
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