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Ohne Meta-Description gehst du leicht in den SERPs unter.

SEO Basics: Tipps für die optimale Meta-Description

7. März 2017/4 Kommentare/in besser schreiben, Blogplanung und Organisation, Technik, Tools und Ressourcen/von Anna Koschinski

SEO, also Suchmaschinenoptimierung, wurde eine Zeit lang als Wundermittel gehypt, um einen guten Platz im Ranking zu ergattern. Mit jeder Anpassung des Such-Algorithmus´ wurden Marketer vor neue Herausforderungen gestellt, denn nach und nach wurde es immer schwieriger, mit allgemeingültigen Tricks zu punkten. Immer mehr geht es jetzt darum, relevanten, nützlichen Content zu erstellen, Stichwort Content Marketing. Trotzdem geht es natürlich nicht ohne ein Mindestmaß an SEO. Ein kleiner Teil davon ist eine optimierte Meta-Description.

Wenn du eine Suche in einer Internet-Suchmaschine durchführst, bekommst du die Inhalte, von denen Google glaubt, dass sie dir helfen. Du siehst aber in der Suche immer nur den Titel der Seite und einen Ausschnitt – die Meta-Description. Und obwohl dieses Thema bei weitem nicht das Neueste vom Neuen ist, lese ich immer noch viele schlechte und uninformative Meta-Descriptions. Woran liegt das? Und vor Allem, was genau brauchst du, damit das bei deiner Seite nicht so ist?

 

Was genau ist eine Meta-Description?

Die Meta-Beschreibung ist eine Kurz-Beschreibung, die vermittelt, worum es auf der jeweiligen Seite geht. Was genau kann man in dem Blogartikel erfahren, welche Themen bietet die Website xy? Die Beschreibung ist ein Meta-Tag, eingebaut im Header einer Webseite. Also, nicht eine Meta-Description für die gesamte Website, sondern jeweils eine für jede einzelne Seite der Website. Diese Beschreibung ist für den Leser nicht sichtbar und sie ist auch kein Ranking-Faktor für Google. Aber: Die Suchmaschinen lesen die Informationen aus und somit sehen Nutzer die Beschreibungen, wenn sie eine Suche durchführen.

Dann nämlich können User die Meta-Beschreibungen nutzen, um Ergebnisse auf den SERPs, also den Search Engine Result Pages, zu vergleichen. Und genau deswegen sollte man diese Beschreibung nicht einfach so herunterschreiben, sondern sich Gedanken dazu machen. Denn neben dem Titel ist es die Meta-Description, die auf den ersten Blick überzeugen muss. Nur wer hier Aufmerksamkeit generiert, wird auch geklickt.

Die Meta-Description muss auf den ersten Blick überzeugen.

Wie sieht eine attraktive Meta-Description aus?

Natürlich ist es wichtig, dass alle relevanten Keywords in der Beschreibung enthalten sind. Welche Suchanfragen kann dein Artikel beziehungsweise deine Seite beantworten? Genau das sollte Inhalt der Meta-Description sein. Der Text ist also eine Art Werbetext für deine Webseite.

Wie auch beim Bloggen ist es wichtig, eine einfache Sprache zu wählen. Gut lesbar wird dein Text, wenn die Sätze kurz sind, der Inhalt eindeutig und die Worte leicht verständlich. Da du ja nicht viel Platz hast für die Meta-Beschreibung, solltest du dir genau überlegen, was die Kernaussage ist, die hinter der jeweiligen Seite steht.

Es gibt klare Vorgaben für die Meta-Description: Du hast nur 156 Zeichen beziehungsweise eine Breite von 928 Pixeln zu Verfügung. Wenn du die geforderte Länge nicht einhältst, dann schneidet die Suchmaschine deinen Text einfach mitten im Satz ab. Versuche, das in jedem Fall zu vermeiden.

Kein Duplicate Content: Jede Seite deiner Website sollte eine eigene, individuelle Meta-Description haben.

 

Wie kann ich die Meta-Description editieren?

Wenn du WordPress nutzt, hast du standardmäßig keine Möglichkeit, die Meta-Beschreibung zu editieren. Du kannst jetzt entweder programmieren und ein Stück Code in deine Seite einbauen, sodass WordPress eine Description generiert. Oder aber du nutzt ein entsprechendes Plugin wie zum Beispiel WordPress SEO oder Yoast SEO.

Das hat den Vorteil, dass diese Plugins verschiedene Möglichkeiten anbieten, die Meta-Beschreibung zu editieren. Zusätzlich geben sie Hinweise, worauf du bei dem Text achten solltest (Fokus-Keyword enthalten, passende Länge und so weiter).

Ich selbst nutze Yoast SEO, weil ich es recht nutzerfreundlich finde und weil es die grundsätzlichen Funktionen erfüllt. Allerdings solltest du es nicht zu deinem Hauptziel machen, die „SEO-Ampel“ jeder Seite auf grün zu stellen, sondern einfach gute Texte zu produzieren. Denn das ist wichtiger als jede Vorgabe irgendeines Tools. So sieht das Plugin Yoast SEO aus; du kannst die Beschreibung editieren und siehst gleichzeitig, wie sie in Google ausgegeben wird:

Meta-Description mit Yoast SEO editieren.

Was passiert, wenn ich keine Description eingebe?

Es ist nicht so, dass niemand deine Seite finden kann, wenn sie keine Meta-Beschreibung enthält. Allerdings geht eine schlechte Description oft in den SERPs unter. Denn wenn du keine Meta-Description anbietest, generiert Google selber eine. Die Suchmaschine zeigt dann einen Ausschnitt deines Textes – meistens den Anfang. Warum ist das blöd? Naja, meistens steht gerade am Anfang eine kleine Einleitung, eine Geschichte, die zu deinem Thema hinführt. Und genau diese zwei Sätze sind dann eben nicht das, was die Suchanfrage der User beantwortet. Außerdem wird der Text dann immer mitten im Satz abgeschnitten.

Es kann auch sein, dass Google einen anderen Ausschnitt deines Textes anzeigt, wenn der besser zu der jeweiligen Suchanfrage passt. Wenn du also mit einer Seite viele verschiedene Suchanfragen abdecken kannst, ist es vielleicht manchmal schlau, Google selbst suchen zu lassen. Allerdings: Wenn du Seiten auf Fokus-Keywords optimierst, dann solltest du auch die passende Meta-Description dazu haben.

Daher macht es Sinn, Google eine Description anzubieten, die die wichtigsten Fragen beantwortet und die wichtigsten Begriffe enthält. Denn – man kann es nicht oft genug sagen – die User wollen nach einer Suche die beste Antwort auf ihre Frage finden. Mach es ihnen leicht und sag ihnen, was sie bei dir finden können.

 

Zusammenfassung: Welche Fehler solltest du vermeiden?

  • Die Beschreibung ist zu lang.
  • Sie enthält die wichtigen Keywords nicht.
  • Der Text ist irrelevant.
  • Die Meta-Description ist unattraktiv.
  • Sie enthält unwichtige Infos und kryptische Zeichen.
  • Duplicate Content: Du verwendest die gleiche Description auf mehreren Seiten.

Die Meta-Description ist ein wichtiger Aspekt der Onpage-Optimierung für Websites. Daher solltest du dir die zeit nehmen und sie für jeden deiner Artikel und Seiten individuell texten. Es dauert nicht lange und ist wirkungsvoll, wenn es darum geht, in den SERPs zwischen all den anderen Ergebnissen nicht unterzugehen.

Wie hältst du es mit der Meta-Beschreibung? Sinnvoll oder nicht? Auch in Bezug auf die Vorschau in den sozialen Netzwerken? Und welches Plugin nutzt du?

 

Bild: Public Domain. FirmBee, Pixabay

 

Schlagworte: Blog, Content, Content Marketing, Meta-Beschreibung, Meta-Description, schreiben, SEO, Suchmaschine, Suchmaschinenoptimierung, Text
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https://annakoschinski.de/wp-content/uploads/2017/03/Meta-Description.jpg 400 764 Anna Koschinski https://annakoschinski.de/wp-content/uploads/2019/02/Anna-Koschinski-Logo-Claim-kl.png Anna Koschinski2017-03-07 11:09:182021-09-15 14:23:45SEO Basics: Tipps für die optimale Meta-Description
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4 Kommentare
  1. Heike sagte:
    6. Februar 2020 um 21:23

    Toll Anna, endlich mal jemand der es kurz und knackig und vor allem VERSTÄNDLICH auf den Punkt bringt, warum die Meta desription unbedingt Beachtung verdient. Da muss ich wohl mal ran an meiner Website;-)

    Antworten
    • Anna Koschinski sagte:
      7. Februar 2020 um 10:40

      Ja, das macht definitiv Sinn! Und der Aufwand lohnt sich. Und übrigens: Das wird auch immer leichter, je öfter du das machst. Gehört dann einfach mit dazu, wenn du bloggst 😉

  2. Kowalski, Angela sagte:
    7. März 2017 um 13:21

    Hallo Anna, Dein Beitrag gefällt mir gut. Ich bin über FB und deinen Blogbeitrag auf Dich aufmerksam geworden. Vielleicht könntest Du noch Beispiele in deinen Beitrag einarbeiten. Mir wurde es sehr helfen.
    Danke Angela

    Antworten
    • Anna Koschinski sagte:
      7. März 2017 um 13:27

      Danke dir, Angela! Ich suche heute Abend mal eine paar Beispiele raus und arbeite Bildschirmfotos in den Beitrag ein – hast natürlich recht, das fehlt hier. Danke für dein Feedback 🙂

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