Anna Koschinski, Selbstständigkeit in Teilzeit, Business aufbauen neben dem Studium, entspannt und zielgerichtet

Selbstständigkeit in Teilzeit: Warum ich mein Business „nebenbei“ aufbaue

Als ich mein Gewerbe angemeldet habe (es war November 2014), da hatte ich erstmal keine Ahnung, was ich tue. Ab zum Gewerbeamt, Fragebogen ausgefüllt, Stempel bekommen, fertig. Aber was genau das bedeutet, das habe ich erst so nach und nach gecheckt. Was aber ganz klar war: Das wird kein Business, das ich im Stile von nine-to-five führen werde. Also Selbstständigkeit in Teilzeit? Ich hätte es nicht mal Teilzeit genannt. Denn das, was ich da vorhatte, war nur neben meinen anderen beiden großen Lebensbereichen möglich: Meinem Dasein als alleinerziehende Mutter und meinem Studium. Es ist also immer nur ein Drittel meiner Kraft, mit dem ich mein Business aufbaue.

Kennst du diese Blogparaden, die dich sofort anspringen, weil du weißt: Darüber habe ich noch nie geschrieben und ich wette, meine Sicht auf das Thema ist für meine Leser bereichernd. Kennst du? Ich auch. Zum Beispiel diese Blogparade von Melanie Belitza zum Thema Teilzeit. Ich war auf Twitter darüber gestolpert und hatte mich natürlich sofort gefragt: Ist da auch Selbstständigkeit in Teilzeit ein Thema? Melanie meinte ja, daher schreibe ich diesen Artikel. 

 

Teilzeit als Chance: Von Anfang an keine Frage der Wahl

Damals stand ich vor der Situation, dass ich nicht wusste, wie ich meinen Lebensunterhalt verdienen sollte, denn mein Kind hatte meine Gastronomie-Karriere beendet. Die Zeiten, zu denen ich sonst die besten Schichten und das beste Trinkgeld machte, waren jetzt Baby-Zeit. Ich arbeitete zwar ab und zu noch im Restaurant, aber das reichte natürlich vorne und hinten nicht.

Und hey, auch wenn Junior damals erst sechs Monate alt war – ich musste jetzt zwei Menschen durchbringen statt einem. Eine Menge Mehrkosten: Nicht nur Neuanschaffungen, sondern auch höhere Mietkosten, mehr Verbrauch bei Wasser, Gas und Strom… Ich bin zwar gut mit meinen Finanzen, aber ohne Job geht das auf Dauer nicht.

Hier habe ich schon einmal über meine holprigen Anfänge und meinen Business-Aufbau erzählt.

Mein Studium dümpelte so vor sich hin, denn ich hatte ja dieses Baby. Das übrigens nicht schlief und somit sehr viel meiner Zeit und Energie einnahm. Ich brauchte also einen Job, den ich nur wenige Stunden am Tag und auch nicht regelmäßig machen kann. Einen Job, bei dem es egal ist, zu welcher Uhrzeit ich die Arbeit erledige.

Selbstständigkeit war da das Naheliegendste. In Teilzeit, also… als „ich-arbeite-wenn-ich-Zeit-habe“-Modell. Mal war das mittags, aber meistens abends, wenn Junior dann doch mal ein paar Stunden schlief.

 

Veränderungen in der Lebenssituation: Das Modell bleibt gleich

Kurz nachdem ich mein Gewerbe angemeldet hatte, bekam ich den Kita-Platz. Während der Eingewöhnung las ich mein erstes Buch zum Thema Content Marketing, oft hatte ich nur eine gute Stunde Zeit dafür. Aber es war Zeit, in der ich einigermaßen fit und konzentriert war. Denn abends, nach einem langen Tag mit Junior, machen wir uns nichts vor… Da geht oft nichts mehr.

Ich hatte also nach und nach mehr Zeit. Erst eine Stunde, dann zwei, dann drei, dann langsam mal konstant 5 Stunden, als Junior in der Kita auch Mittagsschlaf machte (ja, in der Kita ging das besser als zuhause. Erklär mir mal einer Babys und Kinder!).

Und trotz dieser „Fülle“ an Zeit, hatte ich nie den Drang, etwas an meinem Modell zu ändern. Ich arbeitete jetzt ein bisschen mehr, belegte aber auch wieder Kurse an der Uni. Und ich machte kleine Versuche, mal ein wenig Zeit einfach nur für mich zu verbringen. Es war weiterhin ein dreigeteiltes Leben – ist es heute immer noch.

 

Was andere zu meiner Selbstständigkeit sagen

Natürlich musste ich nie erklären, warum ich „nur“ nebenbei an meinem Business arbeitete. Ich hatte ja keine Wahl. Aber trotzdem gab es Unverständnis in meinem Umfeld. Vielleicht nicht wegen der Selbstständigkeit in Teilzeit, sondern weil ich mich nicht anstellen ließ. Es gab immer die, die sagten, ich solle mir doch einen sicheren Job suchen. Einen mit Altersvorsorge. Mit einem sicheren Gehalt. Das wäre doch viel besser.

Ganz ehrlich, ich habe oft darüber nachgedacht. Aber ich glaube, dass ich es sehr, sehr schwer gehabt hätte. Eine Alleinerziehende, die nur wenige Stunden am Tag arbeiten kann, die ständig ausfiel, weil Junior mal wieder Fieber hatte oder Ähnliches. (Babys und Kleinkinder haben oft mal Fieber. Das ist kein Drama, aber mit 20 Krankentagen wäre ich niemals hingekommen.)

Und da sind auch noch die, die mir erklären wollen, so „halb“, wie ich mein Business führe, ginge das ja nicht. Wenn ich Erfolg haben wollte, dann müsse ich… blablabla. Aber: Mein Business wächst, obwohl ich es „nebenbei“ aufbaue. Es ist nachhaltig, es wird immer besser. Nur nicht ganz so schnell vermutlich. Aber das ist okay.

Ich glaube, dass viele Menschen extrem an dem Wert „Sicherheit“ hängen, was ja auch verständlich ist. Aber für mich ist das nie wichtig gewesen. Wichtiger waren mir meine Freiheit und meine Unabhängigkeit. Wobei Unabhängigkeit natürlich nur bedingt stimmt, denn dieses Kind bedingt mein Leben in allen Bereichen. 

Allen Unkenrufen zum Trotz blieb ich also dabei: Selbstständig mit Studium und mit Kind. Denn die Flexibilität war genau das, was ich brauchte.

 

Business aufbauen „nebenbei“: Die Nebenwirkungen von Selbstständigkeit in Teilzeit

Was an diesem Modell fordernd ist: Ich hatte fast immer ein schlechtes Gewissen. Weil ich nicht genug Zeit für Junior hatte, weil ich es nicht schaffte, die Texte und Präsentationen für mein Studium vorzubereiten, weil ich nicht so produktiv an meinem Business arbeitete, wie ich es gern wollte.

Andere, die zu einem ähnlichen Zeitpunkt mit ihrem Business gestartet waren wie ich, überholten mich am laufenden Band: Mehr Reichweite, tollere Angebote, mehr Blogartikel, besseres Marketing. Dieses Vergleichen ist zwar unsinnig, passierte aber besonders in Zeiten, in denen es nicht so gut lief.

Ich war so oft unzufrieden mit mir. Dabei schaffte ich so viel, das sah nur keiner. Natürlich hätte ich alles viel schneller schaffen können ohne mein Studium und ohne mein Kind.

Gleichzeitig hätte ich ohne diese Situation vielleicht zwischendurch aufgegeben, denn Junior ist die größte Motivation überhaupt für mich. Ich arbeite, um uns ein gutes Leben aufzubauen. Und um ihm ein Lebensmodell zu zeigen, das ungewöhnlich ist, aber funktioniert. Und das, weil ich Selbstständigkeit in Teilzeit gewählt habe und ich damit sehr zufrieden bin. 

Ich kann mich entfalten, meinen vielen Interessen nachgehen und meine sprunghafte Seite ausleben. Dafür ist mein Modell perfekt, denn ich kann mich und das Business stetig weiterentwickeln, habe aber gleichzeitig auch Raum für alles andere, das ich gern tue.

 

Teilzeit-Glück: Warum ich auch in Zukunft bei meinem Modell bleibe

Jetzt wo mein Business stabil läuft, kann ich mehr Freizeit genießen und mit meiner Zeit noch flexibler umgehen. Ich habe gelernt, wie lange ich für Aufgaben brauche und wie viel Energie ich ungefähr investieren muss. Und – ich nehme da kein Blatt vor den Mund – meine Stundensätze sind jetzt deutlich höher als sie es 2015 oder 2016 waren. Ich bin also in der glücklichen Lage, nahezu frei über meine Zeit zu verfügen – zumindest die, in der Junior betreut ist.

Ich nehme mir gern mal einen Vormittag frei, gehe spazieren oder mache Sport, gehe einen Kaffee trinken oder treffe Freunde und Bekannte. Natürlich nur die Freunde und Bekannte, die ihre Vormittage so flexibel planen können wie ich 🙂

Alle drei Bereiche meines Lebens fordern mal mehr, mal weniger Zeit. Es gibt Phasen, in denen Junior sehr viel Energie von mir zieht. Dann gibt es lange Strecken, in denen ich mit meinen Projekten für mein Business nahezu ausgelastet bin. Und tatsächlich gibt es auch immer mal wieder Zeiträume, in denen sich mein Studium in mein Bewusstsein drängt: Ach ja, du bist ja auch noch da.

Das Tolle an meinem Modell ist, dass ich alles genau so machen kann, wie ich es gerade brauche. Klar, Juniors Bedürfnisse kann ich nicht planen. Aber wenn der mich mal mehr braucht, dann stecke ich eben bei meiner Freizeit zurück oder arbeite wieder mehr nachts. Ich bin so flexibel wie ich will – es sei denn, einer von uns beiden wird krank. Aber zum Glück ist das so selten, dass es kaum ins Gewicht fällt. 

Und selbst wenn ich mein Studium beende und Junior irgendwann nicht mehr ganz so viel von meiner Zeit und Energie braucht… Ich möchte dann nicht automatisch mehr arbeiten, bloß weil ich vermeintlich mehr Zeit habe. Selbstständigkeit in Teilzeit funktioniert für mich – auch perspektivisch.

 

Wenn ich wählen kann, dann immer Zeit vor Geld

Ich muss gestehen, dass ich gar nicht so gut sagen kann, dass Teilzeit das bessere Modell ist. Immerhin habe ich keinen Vergleich – ich war nie angestellt und schon gar nicht in Vollzeit. Aber ich weiß ganz genau, dass mir meine Freizeit, mein Erleben, meine Auszeiten, meine kleinen Trips so viel wichtiger sind als die vermeintliche Sicherheit durch einen Vollzeit-Job

Eher möchte ich daran arbeiten, dass ich in der Zeit, die ich mir für mein Business nehme, sehr fokussiert bin und die Zeit ideal nutze. Und dass ich ein System entwickle, mit dem ich nicht mehr Zeit gegen Geld tausche, sondern ein Einkommen generiere, von dem ich gut leben kann. Dafür brauche ich nicht viel, denn Konsum und Luxus interessieren mich nicht.

Aber Zeit, die brauche ich. Zeit für mich, Zeit zum Lernen, Zeit zum Spazierengehen, Zeit für meine Freunde und Familie. Und natürlich Zeit, um aus dem Fenster zu schauen. Die ist besonders wichtig. Und zwar nicht erst abends, wenn man schon müde vom langen Arbeitstag ist, sondern genau dann, wenn man den wohltuenden Effekt dieser Tätigkeit gerade braucht.

 

Selbstständigkeit in Teilzeit: Ein Modell der Zukunft?

Ich glaube, dass nicht jeder zum Unternehmer geboren ist, obwohl uns das die vielen Business-Coaches da draußen weismachen wollen. Daher ist mein Modell vielleicht nicht für jeden das Richtige. Aber ich glaube, dass der klassische nine-to-five-Job keine Zukunft mehr hat.

Da arbeiten die Menschen, weil sie die Idee haben, dass sie IRGENDWANN mal genug gearbeitet haben, um endlich leben zu können. Wenn die Kinder aus dem Haus sind, wenn der Fonds groß genug ist, wenn die Rente winkt. Und ihre wertvollsten Jahre verbringen sie zu großen Teilen mit ihrer Arbeit.

Wenn denn diese Arbeit wenigstens Spaß machen würde und erfüllend wäre, dann hätte ich nichts dagegen. Aber ich kenne viele Menschen, die sehr unglücklich sind mit ihren Jobs und die dennoch wahnsinnig viel Zeit mit dieser ungeliebten Tätigkeit verbringen. Aus der Idee heraus, dass das Sicherheit bedeute. Oder aus falsch verstandenem Pflichtgefühl? Oder vielleicht, weil sie glauben, sie hätten keine Wahl? Ich weiß es nicht.

Ich schaue immer wieder in die Diskussionen rund um Themen wie Teilzeit und New Work, treibe mich in der Startup-Szene herum und umgebe mich mit Unternehmerinnen, die ähnliche Wege gehen wie ich. Es bewegt sich etwas und das ist gut so. Wenn wir erkennen, was wirklich wichtig ist, dann ist der Gedanke an Teilzeit so attraktiv wie kaum etwas anderes, oder?

Immerhin bestätigen Pilot-Versuche, dass Produktivität nichts mit Zeit zu tun hat. Hier in Bielefeld zum Beispiel hat Lasse Rheingans vor ein paar Jahren den 5-Stunden-Tag (bei gleichbleibender Bezahlung) eingeführt und gezeigt, dass das Arbeitspensum, das sonst in 40 Stunden abgearbeitet wurde, auch in 25 Stunden geschafft werden kann. Sein Resümee gibt es als Buch beim Campus Verlag.

Welches ist dein Modell? Vollzeit, Teilzeit, Brotjob, Business, Traumjob? Schreib es mir gern in die Kommentare!

 

Im Anschluss an die Blogparade hat Melanie Belitza das Thema #TeilzeitPerspektiven noch vertieft, indem sie den Autoren der Blogparade weiterführende Fragen gestellt und die Antworten veröffentlicht hat. Wenn du mehr über meine Idee von Teilzeit erfahren möchtest, lies gern auf LinkedIn weiter.

 

10 Kommentare
  1. Susi sagte:

    Liebe Anna!

    Danke für deine Geschichte. Ich habe mich in vielen Punkten wiedergefunden. Ich habe auch ein 3-geteiltes Leben (Teilzeitjob, Teilzeitbusiness, Ausbildung). Für mich war immer das Schwierigste, so hin und hergerissen zu sein. Die Themen und Herausforderungen, die Aufgaben und die Art der Arbeit waren so unterschiedlich. Immer wieder musste ich am selben Tag zwischen diesen Energien und Anforderungen hin und her switchen. Das war sehr energieraubend für mich. Ich arbeite noch daran, es besser auszubalancieren.

    Dennoch: Ich würde mich jedesmal wieder für dieses Leben entscheiden. Es ist die Basis für meinen Traum vom Unternehmertum in einem Beruf, der mich erfüllt und wo ich Mehrwert kreieren kann. Meine Angestelltenjobs haben mich am Ende alle nicht glücklich gemacht. Irgendwann ist es immer gekippt. Und so begann ich mich umzuschauen nach alternativen Lebensmodellen, die eher mir entsprachen.

    On my way and happy 🙂

    Liebe Grüße
    Susi

    Antworten
    • Anna Koschinski sagte:

      Liebe Susi,

      danke für deine Erfahrungen, die du hier teilst. Ja, dieses hin- und hergerissen sein ist wirklich ätzend. Nichts macht man „so richtig“, ständig fehlt Energie an einer oder mehreren Ecken und Enden. Aber es lohnt sich trotzdem, finde ich. Und wir werden ja immer besser darin – noch vor ein, zwei Jahren war ich ständig erschöpft, heute ist das seltener. Ich weiß mit der Situation und meiner Energie besser umzugehen. Toll, dass dich dieser Entwurf ebenso erfüllt 🙂

      Liebe Grüße
      Anna

  2. Rose sagte:

    Liebe Anna,
    bewundernswert wie du alles unter einen Hut bringst und deine Lebenszeiten austarierst. Ich glaube dein Lebens- und Arbeitszeitmodell ist nicht für jede geeignet, es hängt viel von der eigenen Persönlichkeit ab. Mit hinzu kommen die Prioritäten, die nicht immer gleich sind. So kann ich mich an glückliche Zeiten im Vollzeit-Angestellten-Arbeitsleben erinnern, lebe allerdings seit 17 Jahren genauso zufrieden eine Teilzeit-Selbständigkeit.
    Liebe Grüße Rose

    Antworten
    • Anna Koschinski sagte:

      Liebe Rose,
      ja, ich denke auch, dass das nicht für jeden funktioniert. Allerdings kann ich das nur empfehlen – immerhin ist es ein Modell, das sich (nahezu) jederzeit anpassen lässt. Und es geht eben nicht von der Arbeit als Kern aus und alles andere wird um die Arbeit herumgeplant. Es ist andersrum: Ich plane meine Arbeit um mein Leben herum. Und das ist sehr viel erfüllender so, weil ich klare Prioritäten setzen kann.
      Liebe Grüße
      Anna

  3. Gabriele Thies sagte:

    Liebe Anna,
    ich finde es absolut bewunderswert wie du mit deiner Situation umgehst und das Beste aus deiner Zeit und Energie machst. Hut ab!
    Ich bin überzeugt, dass das für ganz viele (künftige) Mütter das Modell der Zukunft sein wird – auch wenn ich wie du der Meinung bin, dass die Selbständigkeit nicht für jeden das Passende ist.
    Liebe Grüße
    Gabriele

    Antworten
    • Anna Koschinski sagte:

      Liebe Gabriele,
      danke für deine Rückmeldung – mein Modell ist vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, aber es ist eben das, was gut geht. Ich habe so viel versucht und habe so oft Dinge gegen die Wand gefahren, bis ich gemerkt habe, dass ich nicht unbegrenzt Energie zur Verfügung habe. Damit offensiv umzugehen ist das Beste, was ich tun kann. Alle meine Kunden wissen, dass ich nur in äußersten Notfällen spontane Zusatzschichten mache – so kommen wir alle klar damit 🙂
      Liebe Grüße
      Anna

  4. Friederike Kunath sagte:

    Liebe Anna, danke sehr! Total spannend finde ich, dass ich beim Lesen dachte: Einfach mal aus dem Fenster schauen, ausschlafen, spazieren, frei machen… Das mach ich auch ständig! Doch ich verstehe mich dennoch als Vollzeit-Selbständige… Für mich gehören diese Zeiten einfach dazu. Selbstfürsorge als Teil meiner Arbeitszeit…

    Lieben Gruss Friederike

    Antworten
    • Anna Koschinski sagte:

      Ja, im besten Fall geht das. Aber bei mir geht es um die Gesamtzeit. Ich arbeite wirklich nur um die 20 Stunden pro Woche – nebenberuflich halt. Klar, es ist auch mal ein Tag länger, dann ist aber ein anderer wieder kürzer. Weil ich eben Zeit für meine anderen Lebensbereiche brauche. Und weil ich es auch gar nicht anders will 😉

      Lieben Gruß
      Anna

  5. Sandra Liane Braun sagte:

    Liebe Anna,

    Freiheit und Unabhängigkeit… wie sehr ich sie liebe und brauche. Und daneben steht noch ein weiteres Lebensmotiv, nämlich die Sicherheit. Jahrelang standen sie sich in Konkurrenz und ich quälte mich durch die Angestellten-Jobs – inklusive Burnout. Seit fast 4 Jahren bin ich nun Selbständig und will nie wieder tauschen Und wenn ich Deinen Artikel auf mich wirken lasse, dann stelle ich fest, dass ich in meinem Business sowohl Vollzeit, als auch Teilzeit beschäftigt bin. Immer so, wie ich es gerade für mich gestalte. Ich genieße das schon sehr und sehe gleichzeitig, dass da noch Luft nach oben ist. LEBEN darf an erster Stelle stehen und deshalb versuche ich auch in meiner Arbeit, das Freude und Leichtigkeit im Vordergrund stehen.

    Danke für Deinen Artikel, der mir das gerade wieder bewußt gemacht hat.

    Liebe Grüße
    Sandra

    Antworten
    • Anna Koschinski sagte:

      Liebe Sandra,

      das finde ich sehr interessant. Denn klar, ich führe mein Business auch mal mehr in Vollzeit und dann wieder gar nicht. Wenn große Projekte anstehen, dann arbeite ich natürlich mehr. Aber es ist niemals so, dass ich mich zwinge, ein bestimmtes Pensum abzuarbeiten. Dann lieber die Zeit für schöne Erlebnisse nutzen.

      Und das mit der Sicherheit… Ja, ich weiß auch nicht. Ich hatte das nie. Und ich hab auch keine Angst, vor gar nichts. Ich habe tiefstes Vertrauen in mich, dass ich immer den richtigen Weg finden werde. Fürs LEBEN 😉

      Liebe Grüße
      Anna

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