Blog aufbauen mit wenig Zeit, was du zum bloggen brauchst, Blogaufbau

Blog aufbauen mit wenig Zeit Teil 1: Was du wirklich brauchst

Du willst einen Blog aufbauen, aber du weißt nicht genau, was du dafür brauchst? Bloggen ist ein langfristiges Projekt. Erfolge sind nicht von heute auf morgen erwartbar, aber dafür zahlt jeder Artikel auf deine Sichtbarkeit ein. Und klar, das geht schneller, wenn du hochwertigen Content mit Mehrwert für deine Zielgruppe erstellst. Content, der Probleme löst, der gerne gelesen wird, der Spaß macht. Content kann deiner Zielgruppe auf viele verschiedene Arten nützlich sein.

Trotzdem wollen sich viele Unternehmer nicht die Mühe machen, einen Blog aufzubauen. Sie denken, dass sie mit ein bisschen Blabla auf Social Media und cleveren Werbeanzeigen auf Google auch ohne eigenen Content auskommen. Sie haben den Eindruck, dass Bloggen mehr Zeit und Ressourcen kostet als Social Media. Dass es sich nicht lohnt.

 

Ist Bloggen aufwendiger als Social Media Marketing?

Ich bin da komplett anderer Meinung, denn guter Content ist auf FB und Co. verschwendet. Er ist dort nur ein paar Stunden oder Tage relevant, danach verschwindet er in den Tiefen der Timelines. Während guter, relevanter Content auf deinem Blog auch nach Jahren noch gefunden wird und hilfreich ist. Wenn wir also einen Blog aufbauen, haben wir langfristig Erfolg mit unserem Content Marketing.

Und seien wir mal ehrlich: Es kostet genauso Zeit, guten Content für Social Media zu erstellen. Jedes Netzwerk hat seine eigenen Spielregeln und auch der Content muss an die jeweilige Plattform angepasst werden. Macht es da nicht Sinn, seine Zeit in langfristigen Blogaufbau zu investieren und eben mit jedem einzelnen Artikel an Sichtbarkeit zu gewinnen?

Content für Social Media produzierst du übrigens ganz nebenbei noch mit, denn selbstverständlich kannst du deine Artikel über alle Kanäle streuen, die dir passend erscheinen und die zu deiner Strategie gehören.

Ist Bloggen also wirklich zeitaufwendiger als Social Media Marketing? Ist es schwer, sich in die Technik einzuarbeiten? Braucht man wirklich mehr Tools, Wissen, Können, Experten, etc., um einen Blog aufzubauen? Ich sage: Nein.

 

Du brauchst nicht viel, um einen Blog zu starten

Du hast eine Website und nutzt ein Content-Management-System (CMS), das auch die Möglichkeit eines Blogs bietet? Super, dann kannst du noch heute starten. Ja, ich steh auf WordPress, weil es einfach mächtiger ist als Baustein-Systeme wie Wix oder Jimdo. Aber selbst, wenn du eins dieser Systeme nutzt, kannst du ganz leicht deinen Blog aufbauen. Solange du keine Zusatz-Wünsche hast, bei denen das jeweilige System nicht mitspielt.

Du brauchst keine zusätzlichen Tools. Alles, was du für einen Artikel brauchst, ist ein Text, ein Bild und eine Überschrift. Der Text hat:

  • Ein Thema: Das sollte erkennbar sein und in irgendeiner Weise abgeschlossen.
  • Eine Botschaft oder die Antwort auf eine Frage. Das ist der Mehrwert.
  • Einen Einstieg: Hier solltest du schon klarmachen, worum es in dem Artikel geht.
  • Einen Hauptteil: Hier führst du Informationen, Erfahrungen und Tipps auf, hier erzählst du Geschichten.
  • Ein Ende: Hier rufst du zu einer Aktion auf, der sogenannte Call-to-Action.

Das war’s. Dein Artikel ist fertig. Zusammen mit dem Beitragsbild und der Überschrift ist der Artikel jetzt schon bereit, ihn zu veröffentlichen und zu teilen. Je nachdem, welchen Mehrwert du bietest, können noch andere Elemente hinzugefügt werden: Zusätzliche Bilder, zusätzliche Überschriften oder andere Elemente, die den Text auflockern.

 

Grenzen beim Bloggen sind nur in deinem Kopf

Wenn du jetzt glaubst, dass du mindestens 30 Artikel brauchst, um einen Blog zu starten: Nein, brauchst du nicht. Oder aber wenn du denkst, du müsstest ein total durchgestyltes Template haben und jeder Artikel müsse mindestens 1000 Wörter haben: Nein, das ist nicht so.

Diese Grenzen haben dir irgendwelche „Experten“ in den Kopf gesetzt. Und klar, es gibt Empfehlungen, mit denen dein Blog schneller wächst. Aber er wird auch für dich arbeiten, wenn du eine schöne Variation hast:

  • Kurze vs. lange Artikel,
  • Beiträge mit vielen Bildern vs. solche ohne,
  • Artikel mit Geschichten vs. Artikel, die hauptsächlich informieren,
  • Beiträge, die ein Thema sehr breit aufrollen vs. solche, die einen kleinen Teilaspekt sehr klar und dicht darstellen,
  • Artikel, in denen du deine Meinung sagst vs. solche, auf denen du nur einen ganz kleinen Praxis-Tipp gibst.
All das sind Blogartikel.

Du brauchst nicht viel, um einen Blog zu starten. Eigentlich brauchst du nur eine Plattform und einen Start. Bloggen ist nicht etwas, das ich mir anlese und dann ab dem ersten Artikel perfekt umsetze. Bloggen ist Lernen. Ist Ausprobieren. Bloggen ist Feedback.

Es dauert, einen Blog aufzubauen. Und du wirst sehen: Es kann Spaß machen und es kann leicht sein. Aber dafür musst du die Grenzen in deinem Kopf durchbrechen. Du brauchst nicht viel, um einen Blog zu starten. Echt nicht.

 

Und wenn du jetzt Fragen hast oder Hilfe bei den ersten Schritten brauchst, oder einfach mal brainstormen willst über dein Thema: Melde dich gern bei mir. Ich bin auch in kurzer Zeit sehr kreativ und konzipiere ständig neue Themen und Blogs.

 


3 Kommentare
  1. Karin sagte:

    Liebe Anna, genau, die Grenzen im Kopf. Die sind das was mir im Weg steht.
    Aber da arbeiten wir beide ja jetzt dran und darum bin ich unendlich froh.
    Herzliche Grüsse
    Karin

    Antworten
    • Anna Koschinski sagte:

      Liebe Karin, ich kann das so gut nachvollziehen! Und letztlich machen diese ganzen tollen Tipps und Anleitungen ja auch unsicher, denn sie suggerieren: Du kannst es nicht einfach ausprobieren, du musst es so und so machen. Was natürlich großer Käse ist, wir wissen das.

      Wir finden ganz sicher das passende (Achtung, Anspielung!) Rezept für dich und deinen Blog :-*

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