zwei Jungen sprechen über ein Blechdosen-Telefon miteinander, Sinnbild für: Kunden zuhören, Zielgruppe kennenlernen, Zuhören

Über die Kraft des Zuhörens und was sie mit Bloggen zu tun hat

Wenn ich schreibe, dann mache ich mir in den allermeisten Fällen vorher Gedanken darum, was ich meinen Lesern mitgeben möchte. Eine Inspiration, Mut, eine Idee, einen neuen Ansatz. Etwas, das mich bewegt hat und warum. Denn ich glaube, dass Geschichten inspirieren und motivieren. Wenn mich etwas bewegt, dann bewegt es vielleicht auch meine Leser.

Ich habe hier vor drei Tagen angefangen, täglich zu bloggen. Denn ich möchte wissen, wie das ist. Ob ich auch genug zu sagen habe. (Klar habe ich, denn die Themen liegen quasi auf der Straße.)

Aber als ich auf LinkedIn von meinem Vorhaben erzählte, da kommentierte Julia unter meinen Post und das hat mich nachhaltig bewegt. Etwas einen Tag habe ich darauf herumgedacht und überlegt, warum das so war. Sie schrieb:

 

„Wenn man jeden Tag etwas zu sagen hat, ist das großartig. Wichtiger ist aber jeden Tag zuzuhören. Das ist die Basis des guten Schreibens.“

Julia Collard auf Linkedin (unter diesem Post)
 

Ich habe seit etwa 7 Jahren zugehört. Und das hat meinen Blog gerettet. Sehr genau zugehört habe ich seit 5 Jahren, als ich mich ganz bewusst in Richtung Schreib-Coaching bewegte und weg von den Text-Dienstleistungen. Die Fragen, die mir immer wieder gestellt wurden, habe ich gesammelt und meinen Content darauf ausgerichtet.

Und selbst dieser kleine Text hier dreht sich darum, wie wir besseren Content erstellen. Es ist nämlich wie Julia schreibt: Wir müssen hinhören, genau aufpassen, die Themen und Schwierigkeiten wahrnehmen und dann darauf reagieren. Die Fragen, die immer wieder kommen, zeigen uns, was unsere Follower für relevant halten. Was sie brauchen. Das sind unsere Themen.

Habe ich zugehört, die Sprache meiner Zielgruppe aufgenommen, dann kann ich genau die passenden Antworten geben. Und ich kann die passende Haltung einnehmen. Mindestens genauso wichtig.

Hör hin, was deine Leser kommentieren. Schau hin, welche Artikel besonders gern gelesen werden. Für welchen Content bedanken sich viele Leser? Wo kommt etwas zurück? Das ist der, mit dem du richtig liegst.

Mich hat dieser Gedanke nicht losgelassen. Ich habe zugehört, daher kann ich jetzt erzählen. Auch 28 Tage lang. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Wie stellst du sicher, dass du auch wirklich etwas relevantes zu erzählen hast?

   
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